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Tipps und Tricks für Ihren Auftritt: kleines Rede-Abc

Freude am Reden statt lästige Pflichtübung: Eine gekonnte Redevorbereitung macht’s möglich. An erster Stelle steht dabei die Übung. Und weil diese den Meister macht, proben Sie ruhig mehrmals und ganz ungeniert: Stellen Sie sich vor den Spiegel, bitten Sie Freunde zuzuhören oder tragen Sie die Rede laut Ihrer Katze vor. Sie können nur gewinnen: Sicherheit beim Sprechen, Souveränität in Gestik und Mimik – und den Beifall Ihres Publikums. Tipps & Tricks dafür verrät Ihnen …

… Ihr kleines Rede-Abc:

AAufregung in Vorfreude verwandeln. Lampenfieber ist selbst für rhetorische Naturtalente nichts Neues. Das beste Mittel dagegen: Freuen Sie sich auf Ihren Auftritt. Begegnen Sie Ihrem Publikum mit einem Sympathie-Vorschuss. Zuhörer spüren dies – und belohnen positives Auftreten mit Achtung und Aufmerksamkeit.

B – Blickkontakt halten. Kleben Sie nicht mit den Augen am Manuskript. Lassen Sie den Blick immer wieder durch die Reihen schweifen und schauen Sie einzelne Zuhörer kurz an – aber fixieren Sie sie nicht. Dann weiß das Publikum: Er spricht zu mir, zu uns.

D – Durchatmen, gelassen bleiben. Keine Bange: Das Publikum erwartet nur selten einen perfekten Profi-Redner. Atmen Sie einfach tief durch vor dem Auftritt, gehen Sie gelassen zum Rednerpult. Und denken Sie daran: Sie sind bestens vorbereitet – und darüber hinaus auch nur ein Mensch. Schon nach wenigen Worten werden Sie Ihren sicheren Redefluss gefunden haben.

E – Eintönigkeit vermeiden. Wechseln Sie zwischen langsamerem und schnellerem Redetempo. Betonen Sie Kernaussagen. Das lockert auf, belebt und unterhält die Menschen auf angenehmen Art.

F – Frei sprechen oder vom Blatt lesen? Falls Sie viel Übung haben und Ihre Rede ohne Ablesen von Ihrem wörtlich ausgearbeiteten Manuskript vortragen möchten, so machen Sie sich aus dem Redetext Gedächtnisstützen. Notieren Sie wichtige Sätze und Kernaussagen auf Kärtchen, die Sie als Hilfe mitnehmen.

G – Geschichten erzählen. Jede Rede lebt von Anekdoten, kleinen Geschichten, dem Erzählen lebensnaher Begebenheiten. Denken Sie sich in die Rolle eines Geschichtenerzählers. Ihr Vortrag wird so besonders lebendig und authentisch. Und das Publikum bringt Ihnen erhöhte Aufmerksamkeit entgegen.

H – Haltung beweisen. Aufrecht und selbstbewusst statt in sich zusammengesunken – eine solche Haltung wirkt immer positiv. Und Ihr Publikum merkt sofort: Der weiß, wovon er spricht.

I – Informiert sein. Machen Sie sich rechtzeitig rund um Ihr Redethema schlau. Besonders, wenn dieses sehr komplex ist und Sie sachkundiges Publikum erwarten. Fundiertes Wissen verschafft Ihnen Respekt. Und Sie können nach dem Vortrag auf eventuelle Fragen kompetent eingehen.

K – Klar und deutlich sprechen. Jedes Wort einer Rede ist wichtig. Denn im Gegensatz zu Lesern können Zuhörer bei Unklarheiten nicht zurückblättern.

L – Laut und langsam sprechen – aber nicht schreien. Jeder Zuhörer möchte an Ihren Worten teilhaben. Fragen Sie zu Anfang ruhig ins Publikum, ob auch die Gäste in den hinteren Reihen alles gut verstehen.

M – Manuskript vorbereiten und platzieren. „Texte für Menschen“ schreibt und liefert vortragsfertig: auf DIN-A4-Blättern, einseitig beschrieben in großer Schrift, nummeriert und auf Wunsch mit praktischen Vortragshilfen. Markieren Sie eventuell zusätzlich, was Ihnen wichtig erscheint. Mit Farben, durch Unterstreichen oder Symbole am Textrand. Wenn möglich, legen Sie das Manuskript beim Vortrag vor sich hin. Halten Sie es nicht in Händen – die brauchen Sie für Ihre (sparsame!) Gestik.

N – Natürlich auftreten. Mimik und Gestik sind wirkungsvoll – dürfen aber nicht übertrieben wirken. Treten Sie so hinter das Rednerpult, wie Sie sind.

O – Outfit wählen. Kleiden Sie sich dem Anlass gemäß. Aber immer bequem und so, dass Sie sich wohlfühlen. Das Outfit soll nicht von Ihrer Rede ablenken. Im Zweifelsfalle lieber im dezenten Anzug als in Jeans und T-Shirt, lieber im schlichten Kostüm als im kleinen Schwarzen.

P – Pausen einlegen. Kleinere und größere Pausen geben Ihrem Publikum die Möglichkeit, Ihren Worten besser zu folgen. Unterbrechen Sie Ihren Redefluss ab und an. Und auch ruhig etwas länger, als Sie dies in einem Gespräch tun würden.

S – Schluss betonen. Das Ende einer Rede ist immer ein Höhepunkt. Es ist logisch, überrascht oft mit einer Pointe, spricht Glückwünsche oder Dank aus oder bringt das Gesagte in wenigen Sätzen auf den Punkt. Ganz wichtig dabei: Das Publikum muss den Redeschluss als solchen erkennen. Betonen Sie also Ihre abschließenden Worte, reduzieren Sie das Redetempo, lesen Sie nach Möglichkeit nur noch wenig vom Manuskript ab. Schauen Sie zum Schluss Ihr Publikum an, verbeugen Sie sich leicht – und freuen Sie sich über den Applaus.

T – Technische Hilfsmittel vorbereiten. Entscheiden Sie rechtzeitig, ob und welche technischen Hilfsmittel Sie einsetzen möchten. Dies ist auch wichtig, um das Manuskript ideal darauf abzustimmen. Egal ob Projektor, Computer-Präsentation, Charts, Tafel oder einfach nur ein Modell oder Muster zum Zeigen: Greifen Sie nur auf das wirklich Notwendige zurück und verzichten Sie auf ablenkenden Schnickschnack. Den Mittelpunkt bildet schließlich Ihr gesprochenes Wort, nicht das Drumherum. Und nicht vergessen: Prüfen Sie vor dem Vortrag, ob die Lampe des Projektors funktioniert, alle Beamer-Kabel vorhanden sind …

U – Unterbrechungen mit Humor nehmen. Auch geübte Redner verlieren einmal den roten Faden. Oder sie werden durch eine Zwischenfrage aus dem Konzept gebracht. Da heißt es zuerst: Ruhe bewahren. Und dann mit Humor fortfahren. Vielleicht stellen Sie dem Publikum eine spontane Frage zum Thema? Oder Sie erkundigen sich ganz „frech“, ob jemand Ihren roten Faden stibitzt hat – und beweisen damit Ihren Humor und Mut. Den Anschluss finden Sie sicher wieder – ganz intuitiv oder per Blick ins Manuskript.

V – Vortragsort vorab anschauen. Haben Sie vor Ihrer Rede die Möglichkeit, den Ort Ihres Vortrags in Augenschein zu nehmen? Nützen Sie sie! Je mehr Vertrautes Sie umgibt, desto selbstsicherer treten Sie vor Ihr Publikum.

W – Wasser parat halten. Reden macht durstig und trocknet Kehle und Stimmbänder aus. Ein Glas Wasser gehört daher an jedes Rednerpult.
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